ecommerce-2140603_1920

Wir machen es fast alle. Ob Elektronik, Kleidung oder Kosmetikartikel – ganz bequem von zuhause oder unterwegs bestellen ist längst zum Erfolgsmodell geworden. Online bestellen, nach Hause liefern lassen und wieder zurückschicken, falls etwas nicht unseren Wünschen entspricht. Der E-Commerce ist hierzulande ganz offensichtlich angekommen

Am 11. August 1994 wurde die erste Transaktion in einem Onlineshop getätigt. Seither hat sich vieles geändert.

Der E-Commerce ist mittlerweile schon ein viertel Jahrhundert alt. Kaum zu glauben, dass es den Onlinehandel schon so lange gibt. Hinter den 25 Jahren steckt eine große Entwicklung des E-Commerce, mit vielen Verbesserungen und Innovationen. Denn nicht umsonst ist der Versandhandel so beliebt und zudem noch so erfolgreich.

Heute schießen Onlineshops wie Pilze aus dem Boden. Das Angebot wird immer größer und Onlineshopping immer einfacher. Es ist also kein Wunder, dass diese bequeme Einkaufsvariante immer größere Erfolge erzielt. 

Der Trend gilt in besonderem Maße für den B2C. Doch auch im B2B erkennen die Unternehmer Wachstumschancen, auch hier setzt sich die Entwicklung mehr und mehr durch – doch noch ist da viel Luft nach oben.

Der E-Commerce ist für uns längst keine Neuheit mehr. Mit ein paar wenigen Klicks kann heute jeder sein Wunschprodukt bestellen und in Kürze bei sich vor der Tür finden. 

Es ist wichtig hier gut aufgestellt zu sein und nicht hinter der Konkurrenz zu hängen. 

Studien zeigen zudem, dass der Mobile Commerce, also das Onlineshoppen über Smartphones, noch in den Kinderschuhen steckt. Einige Branchenzweige haben sich im B2C-Online Handel noch nicht wirklich durchgesetzt, und verfügen noch über enorm viel Potential. Wie zum Beispiel der Onlinehandel von Lebensmitteln, der 2016-2018 ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 15,8 % verzeichnete und zeigt, was möglich ist. (Quelle IFH Köln/HDE Handelsverband Deutschland)

In der Entwicklung des E-Commerce hat sich einiges getan. Von Künstlicher Intelligenz zu Sprachassistenten im E-Commerce. Es gab zahlreiche Innovationen und Weiterentwicklungen. Dass sich der E-Commerce stetig weiterentwickelt scheint auch besonders wichtig zu sein, denn über 90 Prozent der Deutschen kaufen mindestens einmal pro Jahr online ein. 

Die Anzahl der E-Commerce-Nutzer in Deutschland steigt zudem stetig an. Waren es 2017 noch rund 65 Millionen Nutzer, werden für das Jahr 2023 circa 71 Millionen prognostiziert.

Der Umsatz ist ein anderes wichtiges Thema. Während 1999 nur 1,1 Milliarden Euro Online-Umsatz in Deutschland verzeichnet werden konnten, waren es 2018 bereits 53,4 Milliarden Euro. Der Onlinehandel steigt rasant. Die drei umsatzstärksten Onlineshops Deutschlands sind derzeit Amazon, Otto und Zalando.

E-Commerce wird immer häufiger im Zusammenhang mit dem Begriff E-Fulfillment gebracht.

Beim E-Fulfillment handelt es sich genau genommen um das teilweise oder vollständige Outsourcing, also die Auslagerung von Prozessen im E-Commerce, um Ihre Waren so schnell, zuverlässig und kostengünstig an den Online-Kunden zu bringen.

Das allgemeine Kaufverhalten hat sich in den letzten Jahren fundamental gewandelt und viele Händler im Bereich E-Commerce erfreuen sich enormer Wachstumsraten. Doch mit den gestiegenen Handelsvolumina steigen auch die Ansprüche der Kunden im Netz.

Früher gab es noch Lieferzeiten von mehreren Tagen oder Wochen, was vollkommen okay und gerechtfertigt war. „Same Day Delivery“, also die Zustellung am Bestelltag, oder auch die Lieferung in einem vom Käufer bestimmten Zustell-Zeitfenster sind heute ebensowenig eine Seltenheit wie immer mehr Personalisierung, Cross- Multi- und Omnichannel-Vertrieb und hohe Flexibilität bei Retouren. Um heutzutage mithalten zu können, muss Ihre Logistik ein perfektes Zeitmanagement besitzen und alles sollte reibungslos funktionieren um keine Kunden zu verlieren. 

Woher stammt das Wort Fullfillment und was bedeutet es?

Fulfillment bedeutet auf Deutsch „Erfüllung“ oder „Ausführung“, weshalb man darunter den gesamten Prozess der Auftragsabwicklung versteht. 

Die Aufgaben des Fulfillment werden in der Regel von Logistikdienstleistern übernommen. Diese übernehmen dann beispielsweise folgende Aufgaben:

  • Annahme von Bestellungen
  • Kommissionierung
  • Artikelstammdatenpflege
  • Verpackung von Waren und Produkten
  • Frankierung von Sendungen
  • Versand an den Endkunden
  • Retourenmanagement

Der Logistikdienstleister kann die komplette Bandbreite der logistischen Aufgaben übernehmen, sodass sich der Onlineshop-Betreiber auf den Online-Shop selbst konzentrieren kann. Zwischen den beiden Parteien wird ein Fulfillmentvertrag geschlossen, der eine enge Kommunikation und Transparenz voraussetzt.

Durch Corona hat sich im Gegensatz zu den meisten anderen Branchen der Umsatz gesteigert. Menschen dürfen nicht mehr aus dem Haus oder wollen es gar nicht erst. Jedoch sind wir den Konsum gewohnt und benötigen alltägliche Dinge, welche wir uns zum Glück direkt vor die Haustür liefern können. Und das nur mit wenigen Klicks und in kürzester Zeit. 

Durch den Onlinehandel konnte man vielen Kunden ermöglichen, trotz Corona ihre benötigten Waren zu erhalten. 

e-commerce-4516044_1920
Quellen:
https://parcellab.com/de/blog/25-jahre-onlinehandel-die-entwicklung-des-e-commerce/
https://www.netz98.de/blog/b2c-e-commerce/e-commerce-studien-prognosen-wohin-entwickelt-sich-der-b2c-onlinehandel/

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.