Lagersoftware

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Software, Roboter und Drohnen sorgen im Lager für mehr Überblick – und erhöhen zugleich die Produktivität. Lagerbestände, die in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt vorhanden sind, sind die Basis für reibungslose Abläufe im und rund um das Lager; am Ende sind sie ausschlaggebend für Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg.

Hatten sie vielleicht bereits diese Probleme?

Zu viel Papierkram: Kommissionieren mit Listen bedeutet Papierkrieg. Den können Sie sich sparen! Mit der mobilen, papierlosen Kommissionierung einer Lagersoftware.

Die aufwendige Stichtagsinventur. Das bedeutet ein bis zwei Tage Zusatzarbeit, denn im Lager sind alle mit listenbasiertem Zählen beschäftigt. Wie wäre es mit einer Lagersoftware mit „permanenter Inventur“?

Überhöhten administrativen Aufwand, verzögerte und falsche Lieferungen und sie müssen doppelt kontrollieren? Dann fehlen Ihnen Standardisierungen und systemgeführte Abläufe der Lagertätigkeiten! Die Lösung: „einheitlich systemgeführte Lager-Prozesse“.

Was im Lager wo liegt und wann wofür gebraucht wird, ist oft gar nicht so einfach festzustellen. Beispielsweise bei komplexen Baugruppen wie Achsen, Getrieben und Antriebssträngen werden bis zu 300 Einzelteile benötigt. Doch das Wissen, an welchen Orten die zahlreichen für die Produktion benötigten Komponenten gelagert werden, ist entscheidend für die Lagerverwaltung

Durch eine Lagersoftware kommt es zu einer höheren Produktivität da der Herstellungsprozess deutlich optimiert werden kann dadurch, dass Logistik- und Produktionsdaten besser über die Software verbunden werden. Wurden früher die für die Produktion benötigten Materialien beim Staplerfahrer per Zuruf oder Handzettel geordert, erhält er nun bei zur Neige gehenden Vorräten die Materialanforderung automatisch als Meldung auf dem Handscanner angezeigt.

Die Ansprüche der Kunden seien gestiegen, innerhalb von 24 Stunden müssten die Aufträge ausgeliefert werden. Wenn hier nicht alles top funktioniert wäre es unmöglich diesen gerecht zu werden. Mit alten Mitteln ist dies schlicht unmöglich.

Zudem hat man immer eine Top Zusammengefasste digitale und ständige Übersicht über alle Lagerbestände.

Lager optimieren – diese Kennzahlen sind wichtig

Der durchschnittliche Lagerbestand gibt an, wie groß die Vorräte im Durchschnitt sind. Verändert er sich, wirkt sich das auf Kapitalbindungs- und damit Lagerkosten aus.

Der Bestandswert beschreibt den buchhalterischen Wert eines Materials innerhalb eines Lagers und eines Zeitraums. Im Kontext mit der Umschlagshäufigkeit und der durchschnittlichen Lagerdauer ergibt sich eine Bewertung, die eine Anpassung der Bestände erlaubt.

Die Lagerumschlagshäufigkeit gibt an, wie häufig sich ein Material im Lager verbraucht hat und durch Neueinlagerung wieder ersetzt wurde. Der Umschlag wird auf eine bestimmte Periode – meist ein Jahr – bezogen.

Die durchschnittliche Lagerdauer gibt an, wie lange ein Material/eine Ware im Lager bleibt, also auch, wie lange das Kapital gebunden ist. Außerdem lässt sich daran ablesen, für wie viele Perioden der durchschnittliche Lagerbestand ausreicht, bis er theoretisch aufgebraucht ist.

Die Lagerreichweite sagt aus, wie lange der Vorrat ausreicht, um den durchschnittlichen Verbrauch zu decken. Mit ihr lässt sich z.B. die interne Versorgungssicherheit innerhalb einer bestimmten Periode beurteilen.

Der Lagerzinssatz gibt an, wie viel Prozent Zinsen das im durchschnittlichen Lagerbestand gebundene Kapital während der durchschnittlichen Lagerdauer kostet.

Lagerzinsen geben an, wie viel Zins dem Unternehmer während der Lagerdauer entgeht.

Der optimale Lagerbestand ist die wirtschaftliche Lagerbestandsgröße, die bei vorgegebenem Lieferbereitschaftsgrad zu minimalen relevanten Gesamtkosten (bestehend aus Lagerkosten + Beschaffungskosten) führt.

Geld sparen mit einer Lager-Software?

Ein Punkt wäre, dass die Inventur umgangen werden kann, und so viel Geld zu sparen ist. Zudem dadurch, dass das Management besser funktioniert und weniger Retouren bzw. Falschlieferungen zustande kommen. Weiterführend werden weniger Fehlbestände vorkommen. Es kann eine Zeitersparnis erzielt werden, woraus sich weniger Mitarbeiterkosten bzw. eine optimale Personalplanung entwickeln kann. Es gibt weniger Überbestände, wodurch Lagerkosten eingespart werden und eine Effizienzsteigerung erzielt werden kann, da die vorausschauende Lagerplanung automatisiert funktioniert. Außerdem kann mehr Umsatz generiert werden, da die Kunden mit der schnellen Lieferung und dem besseren Service zufriedener sind und somit vermutlich eher wiederkehren. Die Abteilungsleiter haben zudem eine gesteigerte Transparenz über das gesamte Lagergeschehen und so einen besseren Blick für Verbesserungen.

Natürlich müssen sie für sich und ihr Unternehmen abwägen, ob sich diese erste Investition in eine Software lohnt, schließlich geht es um Geld und Zeit. Sie können jedoch davon ausgehen, dass der Abschied von Excel, Papier und Zuruf bei der Bestandsführung für Ihr Unternehmen vorteilhaft ist und sie mehr einnehmen werden als zuvor ausgegeben wurde.

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Quelle:

https://www.marktundmittelstand.de/technologie/was-eine-effiziente-logistik-im-mittelstand-auszeichnet/bessere-lagerverwaltung-dank-moderner-software-1282781/

5 Tipps, wie Sie Ihr Lager optimieren und Kosten senken

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